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Steine und mehr…

Basalt

 

 

 

 

 

 

 

 

Basalt-ein Urgestein

Basalt ist ein vulkanischer Naturstein.

Das dichte Gefüge und die hohe Beständigkeit machen das Gestein zu einem weitverbreiteten Naturbaustoff der jedem Wettereinfluß ewig standhält.

Basalt ist enorm verschleißfest und hat eine hohe Schüttdichte.

Die daraus resultierende Tragfähigkeit macht ihn besonders für den Straßenbau interessant.

Auch für Parkplätze sowie fundamenttragende Beanspruchungen ist er ideal geeignet.

Zudem hat er einen hohen Stellenwert als Zuschlagstoff in der Asphalt-u.Betonindustrie.

In verschiedenen Klassierungsprozessen entstehen auch Basaltsplitte mit vielfachen Einsatzmöglichkeiten:

  1. Drainagewirkung ,Spritzschutz,Ziersplitt,Gabionenmaterial
  2. Einkehrsand,Streugut
  3. *Findlinge,Wasserbausteine (meist ein Rohzustand)

 

Mit der Bezeichnung 0-32 wird in der Qualitätskontrolle eine Kornabstufung bezeichnet,die aufgrund der Korngrößenverteilung häufig im Straßen u.Sportstättenbau Anwendung findet.

Die Klassierung ist nach der Sieblinienanalyse eigenschaftsbestimmend für die Produktverwendung.

Hierzu können verschiedene Normen Anwendung finden.Für eine Tragschicht z.B. gelten die Grundlagen der  ZTV SoB-StB 04 (Technische Lieferbedingungen für Baustoffgemische und Böden zur Herstellung von Schichten ohne Bindemittel im Straßenbau).

 

Einsatzgebiete

Als Baustoff finden sowohl Basalt als auch Lava aufgrund der mineralischen,bodenmechanischen und optischen Eigenschaften vielfach Anwendung im:

 

0-32 1

Foto:Basalt aus der Eifel

  • Straßenbau
  • Sportanlagenbau
  • Garten und Landschaftsbau
  • Wasserbau

 

Frostschutzschicht

Frostschäden stellen ein großes Risiko für die Straßen dar. Eis hat ein größeres Volumen als Wasser. Dringt Wasser in die Straße ein und gefriert dort, dehnt es sich aus, wodurch die Gesteine des Straßenkörpers verdrängt werden. Dies führt zu einer Lockerung des Korngerüstes, die Straße verliert ihre Standfestigkeit. Die Folgen werden besonders im Frühjahr als „Schlaglöcher“ in der Fahrbahndecke sichtbar.Um dies zu verhindern, wird eine Frostschutzschicht eingebaut. Sie ist die erste, unterste Tragschicht und hat die Aufgabe, eventuell eindringendes Wasser abzuleiten. Deshalb muss sie besonders wasserdurchlässig sein. Außerdem muss die ausgewählte Gesteinskörnung frost- und witterungsbeständig sein, d.h. das Gestein darf durch Frost oder Regen keinen Schaden nehmen, zum Beispiel darf es nicht zerbröseln. Um die Tragfähigkeit der Schicht zu gewährleisten, wird eine abgestufte Korngrößenverteilung gewählt.

[...]

http://de.wikipedia.org/wiki/Tragschicht

 

 

Ursprung: Vulkanismus

Basalte entstehen überall dort, wo in vulkanisch aktiven Zonen dünnflüssiges, kieselsäurearmes Magma an der Erdoberfläche austritt und dort relativ schnell zu Basaltlava erkaltet. Bei einer längeren Abkühlungsphase bilden sich die typischen, meist sechseckigen und mehrere Meter langen Basaltsäulen aus.

Da die Basalte die stärker verwitterten älteren Gesteine in ihrer Umgebung meist deutlich überragen, sind sie häufig schon von weitem zu erkennen und bilden sichtbare Orientierungsmarken in der Landschaft. So wie etwa der Jusiberg am Albtrauf, einem Steilabfall der Schwäbischen Alb.

Doch woran kann man bei einem Spaziergang erkennen, ob man tatsächlich Basaltgestein vor sich hat? Schwarz, schwer und ein dichtes Korngefüge: Anhand dieser Kriterien kann selbst ein Laie den Basalt von anderen Gesteinen sicher unterscheiden.

Das Magnetmuster im Nordatlantik südlich von Island; schwarz = positive Anomalien (Quelle: Geologischer Kalender 2003, Februar)

Das Magnetmuster im Nordatlantik südlich von Island; schwarz = positive Anomalien (Quelle: Geologischer Kalender 2003, Februar)

Die dünnflüssige basaltische Lava tritt an vulkanisch aktiven Zonen, wie z.B. den mittelozeanischen Rücken, an die Erdoberfläche aus. Island liegt auf dem mittelatlantischen Rücken und besteht fast nur aus Basalt. Neben Plagioklas, einem Calcium-reichen Feldspat, und Pyroxen enthalten Basalte fein verteilte Eisen-haltige Minerale. In diesen Mineralen ist das zur Zeit der Ablagerung vorherrschende Magnetfeld gespeichert. Mit Hilfe dieser Magnetisierung konnte das Auseinanderdriften der Ozeane an den mittelozeanischen Rücken erkannt und datiert werden. Die außergewöhnlich große Menge an vulkanischen Produkten im isländischen Raum wird auf einen Hot Spot zurückgeführt, einer stationär unter Island liegenden Magmakammer, die eine Aufwölbung des Erdmantels darstellt.

Fächerförmig angeordnete Basaltsäulen am Hirtstein (Sachsen) (Foto: M. Huch)

Fächerförmig angeordnete Basaltsäulen am Hirtstein (Sachsen) (Foto: M. Huch)

Da Basalte die stärker verwitterten älteren Gesteine in ihrer Umgebung meist deutlich überragen, sind sie häufig schon von weitem zu erkennen. Einzelne Basaltschlote wie zum Beispiel im Hegau bilden weithin sichtbare Orientierungsmarken in der Landschaft.

Gebogene Basaltsäulen am Hohen Parkstein (Oberpfalz) (Foto: M. Huch)

Gebogene Basaltsäulen am Hohen Parkstein (Oberpfalz) (Foto: M. Huch)

Charakteristisch für den Basalt sind die 5- bis 7-eckigen Säulen wie hier am Hohen Parkstein bei Weiden, Oberpfalz. Sie entstehen bei der langsamen Abkühlung und Erstarrung der heißen Lava, die ein größeres Volumen hat als das kältere Gestein, in das sie eingedrungen ist. Die Abkühlung führt zu Spannungen in der Lava und wenn diese Spannung zu groß wird, reißt das noch zähflüssige Material auf. Die Schrumpfungsrisse, die dadurch entstehen, verlaufen immer senkrecht zu den Abkühlungsflächen. Wäre die Lava chemisch homogen, würden nur Sechsecke mit Winkeln von 120° entstehen, wie dies bei Bienenwaben der Fall ist.

In einem Diagramm zur Klassifizierung der magmatischen Gesteine, das zwischen Q=Quarz, A=Alkalifeldspat, P=Plagioklas und F=Feldspatvertreter (sog. Foide) aufgespannt ist, liegen die Basalte dementsprechend im Plagioklas-dominierten Feld (Quelle: Geologischer Kalender 2003, November)

In einem Diagramm zur Klassifizierung der magmatischen Gesteine, das zwischen Q=Quarz, A=Alkalifeldspat, P=Plagioklas und F=Feldspatvertreter (sog. Foide) aufgespannt ist, liegen die Basalte dementsprechend im Plagioklas-dominierten Feld (Quelle: Geologischer Kalender 2003, November)

Basaltische Laven haben aber sehr unterschiedliche chemische Zusammensetzungen. Im Allgemeinen haben sie einen SiO2-Gehalt von 45 bis 52 Prozent, sind reich an CaO und MgO, Alkalien wie Na2O oder K2O sind eher selten. Der Olivin, ein Magnesium-Eisen-Silikat, ist ein für Basalte typisches Mineral.

Für die Säulenbildung ist eine Mindestmächtigkeit des Lavastroms von etwa 8 Metern erforderlich. Die Dicke der Säulen kann innerhalb eines Lavastroms zwischen 10 und 100 cm variieren. Das bedeutet, dass für säulige Basalte sehr viel Lava ausgeflossen sein muss, denn basaltische Lava ist weniger zähflüssig als quarzreichere, fließt daher relativ schnell. Bei rascher Abkühlung der basaltischen Gesteinsschmelze entstehen glasige Säume oder Krusten ohne eine nennenswerte Kristallbildung. Bei langsamerer Abkühlung können sich Kristalle bilden, und zwar in erster Linie kalkreiche Feldspäte und Pyroxene.

 

http://www.gestein-des-jahres.de/2009_basalt_02.php#&slider1=1

 

 

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